Arbeitsgemeinschaft

Diabetes, Umwelt & Klima

Ökologisch nachhaltig in der Diabetologie

Handlungsempfehlungen der AG Diabetes, Umwelt & Klima

Das Gesundheitssystem ist für 5% des weltweiten CO2-Ausstosses verantwortlich. Gleichzeitig haben Klima und Umwelt unmittelbare Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit – ein ungesunder Lebensstil, der Diabetes begünstigt, hat wiederum negativen Einfluss auf das Klima. Die DDG stellt sich ihrer Verantwortung, sich auch mit Fragen der Nachhaltigkeit zu beschäftigen. Wir arbeiten daran, den CO2-Ausstoß zu minimieren, ohne dadurch die Qualität der Versorgung von Patient*innen zu mindern. Denn nur wenn alle ihr Verhalten hinterfragen und gezielt anpassen, wird es uns gelingen, im Sinne von Umwelt, Klima und Gesamtgesellschaft nachhaltig zu agieren.

 

Die AG Diabetes, Umwelt & Klima hat daher Handlungsfelder identifiziert und für diese Empfehlungen formuliert. Sie zeigen Möglichkeiten auf, wie die Gremien der DDG und die diabetologische Community ihren Beitrag zu einer nachhaltigen Gesellschaft leisten können. Im Mittelpunkt stehen dabei die ökologische Nachhaltigkeit - die sinnvolle Ressourcennutzung und -schonung –, und medizinische Aspekte, die mit Klimaveränderungen einhergehen. Mit diesen Handlungsempfehlungen wollen wir alle Beteiligten sensibilisieren und Wege für ein nachhaltiges Handeln aufzeigen. Da Erfahrungen und Wissen zum Thema Klima und Umwelt in der Medizin wie in der Diabetologie derzeit stetig wachsen, werden auch diese Empfehlungen regelmäßig überprüft und weiterentwickelt.

  • Handlungsfeld: Medizin & Gesundheit
  • Handlungsfeld: Prävention & Therapie
  • Handlungsfeld: Klinik & Praxis
  • Handlungsfeld: Kongresse & Veranstaltungen
  • Handlungsfeld: DDG Geschäftsstelle & Gremien

Die AG Diabetes, Umwelt & Klima in der Diabetologie der DDG wird sich künftig regelmäßig mit der Frage beschäftigen, wie in der Diabetologie Klimaschutz unterstützt und ressourcenbewusstes Handeln umgesetzt werden kann. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, im Sinne eines Netzwerkes zahlreiche Akteure einzubinden und verschiedene Perspektiven zu berücksichtigen. Das Netzwerk wird sich daher auch aktiv mit internationalen Initiativen wie „Green Diabetes“ und anderen Fachorganisationen über deren Erfahrungen austauschen sowie die wissenschaftlichen Aktivitäten zu diesem Themenkomplex begleiten. Über neue Erkenntnisse, Vorschläge und Anregungen wird regelmäßig informiert werden. Dieses Papier soll in einem ersten Schritt Anregung und Orientierung bieten, um niedrigschwellig Handlungswege aufzuzeigen.

Sprecher

Dr. med. Claudia Sifkovits

Ansprechpartner*innen in der DDG Geschäftsstelle